Halbjahresbericht: Vom Frühjahrstief zum Sommerhoch
- Anfang Juni trieben Chiphersteller und andere Technologieaktien den S&P 500 auf einen neuen Rekordstand.
- Aktien aus anderen entwickelten Märkten konnten mit dem US-Aktienmarkt Schritt halten, beide wurden jedoch von Aktien aus Schwellenmärkten abgehängt.
- Unter neuer Führung hielt die US-Notenbank ihren Leitzins trotz steigender Inflation stabil.
Der US-Markt konnte sich im Juni von einem Kursrückgang im März erholen, der unter anderem durch den Krieg im Iran ausgelöst worden war, und erreichte einen neuen Rekordstand. Chiphersteller und andere Technologiewerte hoben den S&P 500 Ende Mai und Anfang Juni auf einen neuen Höchstwert, worauf eine bis Ende Juni andauernde volatile Phase einsetzte.1 Aktien aus anderen entwickelten Märkten konnten mit dem US-Aktienmarkt Schritt halten, beide wurden jedoch von Aktien aus Schwellenmärkten abgehängt. Unter neuer Führung hielt die US-Notenbank ihren Leitzins trotz steigender Inflation stabil. Am Anleihemarkt stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen geringfügig. Die 10-jährige Benchmark-Anleihe überstieg Ende Juni die Marke von 4,4% und lag damit nur knapp unter dem höchsten Stand seit mehr als einem Jahr.2
Der S&P 500 und der technologieorientierte Nasdaq legten bis zum 30. Juni um 10 bzw. 13% zu (in US-Dollar). Da der US-Dollar im gleichen Zeitraum um 3% aufwertete, fiel die Rendite des S&P 500 aus Sicht eines Euro-Anlegers sogar noch höher aus. Technologieunternehmen erholten sich von dem Kursrückgang von Softwareaktien, zumal Chiphersteller und andere Technologieunternehmen einmal mehr vom KI-Boom profitierten. SpaceX feierte im Juni den größten Börsengang der Geschichte, auf den bis Jahresende weitere große Börsengänge von Technologieunternehmen folgen sollen, darunter auch mehrere KI-Unternehmen.3
Nach dem Angriff auf den Iran durch die USA und Israel Ende Februar stiegen die Ölpreise sprunghaft an. Der Konflikt hielt in den folgenden Monaten an, bevor Mitte Juni ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen wurde.4 In diesem Zusammenhang sollten Anleger im Kopf behalten, dass die Korrelation zwischen Ölpreisen und Aktienrenditen nicht sehr hoch ist. Der Ölpreis mag Einfluss auf Aktien haben, ist jedoch nur einer von vielen Faktoren, die Anleger beim Blick auf die Märkte berücksichtigen sollten.
Globale Aktien (gemessen am MSCI All Country World Index, Nettodividenden) warfen im ersten Halbjahr eine Rendite von 14% ab, Aktien aus entwickelten Märkten ohne die USA (gemessen am MSCI World ex USA Index, Nettodividenden) stiegen um 12%. Beide wurden von Aktien aus Schwellenmärkten (gemessen am MSCI Emerging Markets Index, Nettodividenden), der um 27% zulegte, deutlich abgehängt.5 Die globalen Aktienmärkte trotzen den geopolitischen Konflikten und bewegen sich weiterhin nahe ihren Rekordständen – was nicht überrascht, wenn man bedenkt, wie die Märkte auf frühere Großereignisse reagiert haben: Über einen Zeitraum von 36 Jahren hatten 21 dieser Ereignisse leichte Verluste in den ersten Tagen zur Folge, anschließend drehten die Kurse jedoch wieder ins Plus. Die Märkte scheinen also die negativen Nachrichten tatsächlich zunächst einzupreisen.
Zudem stützen die Ergebnisse des Jahres 2026 nicht die weit verbreitete These, dass Edelmetalle wie Gold vor Negativereignissen schützen: Seit Ausbruch des Iran-Kriegs am 28. Februar ist der Goldpreis in US-Dollar um mehr als 20% gefallen, sodass von den Gewinnen des laufenden Jahres nichts übrig geblieben ist (Abbildung 1). Der S&P 500 Index ist im gleichen Zeitraum um knapp 10% gestiegen.
Alles, was glänzt
Gold vs. S&P 500, Gesamtrenditen des Jahres 2026
Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Die tatsächlichen Renditen können niedriger ausfallen.
Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, die Funktion einzelner Vermögenswerte in einem Portfolio zu bewerten. Aktien bieten eine Gegenleistung für ihr Risiko: eine positive erwartete Rendite. Im Gegensatz dazu fällt es schwer, positive erwartete Renditen von Gold einfach nur mit dessen Besitz zu begründen. An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass das Edelmetall mehr schlechte Jahre (auf Englisch) hatte als der US-Aktienmarkt.
Die Inflation bleibt hartnäckig
Vor dem Hintergrund der steigenden Gesamtinflation, die den höchsten Stand seit 2023 erreicht hat, hielt die US-Notenbank ihren Leitzins anlässlich ihrer ersten Sitzung unter der Leitung des neuen Fed Chairman Kevin Warsch im Juni unverändert bei 3,5 bis 3,75%.6 Auch das Produktivitätswachstum, hohe Kapitalinvestitionen und der Beschäftigungszuwachs spielten bei der Entscheidung eine Rolle. Die Kerninflation ohne die volatileren Lebensmittel- und Energiepreise blieb im Mai relativ stabil und stieg gegenüber dem Vorjahr auf 2,9%.7
Die Märkte haben ihre Zinssenkungsprognosen für das laufende Jahr insbesondere nach Beginn des Krieges im Iran nach unten korrigiert. Laut dem FedWatch tool der CME Group lag die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Funds Rate bis Jahresende sinken würde, noch Ende Februar bei 96%, mittlerweile scheint eine Zinserhöhung wahrscheinlicher. Grund für die Anpassung ist wohl die Sorge um einen möglichen Anstieg der Inflation, auch weil infolge des Konflikts im Nahen Osten die Ölpreise gestiegen sind.
Am Anleihenmarkt stieg die Rendite von 10-jährigen US-Staatsanleihen um knapp 0,3% von 4,18% auf 4,44%.8 An den globalen Anleihemarkt zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Die Rendite des Bloomberg Global Aggregate Bond Index, eine diversifizierte Benchmark für Staats- und Unternehmensanleihen, beendete das erste Halbjahr mit einem Plus von 0,3%.
Small-Cap- und Value-Aktien starten stark ins neue Jahr
Small-Cap- und vergleichsweise günstig bewertete Value-Aktien, die dem Markt noch im vergangenen Jahr hinterhergelaufen waren, konnten zu Beginn des Jahres deutlich zulegen. Relativ teuer bewertete Large-Cap-Aktien mit Growth-Eigenschaften hatten sowohl in den USA als auch weltweit das Nachsehen.10 In den vergangenen fünf Jahren haben Value-Aktien aus entwickelten Märkten ohne die USA unauffällig den Spitzenplatz unter den Aktienmärkten erobert (Abbildung 2), was manchen Anleger überraschen dürfte. In entwickelten Märkten liefen Aktien mit hoher Profitabilität solchen mit niedriger Profitabilität hinterher, in Schwellenmärkten war das Gegenteil der Fall.11
Spitzenreiter
Annualisierte 5-Jahres-Renditen verschiedener Assetklassen
Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Die tatsächlichen Renditen können niedriger ausfallen.
Das Diagramm in Abbildung 2 macht deutlich, wie schwer sich vorhersagen lässt, welcher Sektor, welche Regionen und welche Aktien in einem bestimmten Zeitraum die höchsten Renditen abwerfen werden. Und das erste Halbjahr 2026, in dem Schwellenmärkte die entwickelten Märkte ebenso abhängen konnten wie Small-Cap-Value-Aktien ihre Large-Cap-Growth-Pendants, verdeutlicht diesen Punkt einmal mehr. Anstatt sich an Vorhersagen der nächsten Gewinner zu versuchen, sollten Anleger daher vielleicht eher an ihrem global diversifizierten Aktien-Exposure festhalten. Einzelne Märkte wechseln sich ständig an der Spitze ab, und mit einem global diversifizierten Portfolio können Anleger immer an den Gewinnen partizipieren.
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Footnotes
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1. S&P-Daten © 2026 S&P Dow Jones Indices LLC, eine Unternehmenssparte von S&P Global. Alle Rechte vorbehalten. Connor Smith, „S&P 500 and Nasdaq Tip-Toe Toward Fresh Records,“ Barron’s, 27. Mai 2026.
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2.Renditen des Bloomberg US Treasury Bond Index. Bloomberg-Daten von Bloomberg Finance LP. Quelle für US-Staatsanleihen: US-Finanzministerium.
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3. Corrie Driebusch, „SpaceX Officially Raises $75 Billion in Record-Breaking IPO,” The Wall Street Journal, 11. Juni 2026.
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4. Josh Dawsey, Anat Peled, and Benoit Faucon, „US and Iran Have Reached a Deal to Stop Fighting, Reopen Shipping,“ The Wall Street Journal, 14. Juni 2026.
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5. MSCI-Daten © MSCI 2026, alle Rechte vorbehalten.
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6. Die Federal Funds Rate ist der Tagesgeldsatz, zu dem ein Einlageninstitut (zum Beispiel eine Bank) einem anderen Institut einen Teil seiner bei der Federal Reserve eingezahlten Mittel leiht. Quelle: „Federal Reserve Issues FOMC Statement“ Federal Reserve, 17. Juni 2026.
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7. Inflationsdaten sind definiert als der Verbraucherpreisindex des US Bureau of Labor Statistics; der Kern-Verbraucherpreisindex besteht aus aggregierten Preisen, die städtische Verbraucher für einen typischen Warenkorb ohne Lebensmittel und Energie zahlen; Jed Graham, „Core CPI Inflation Eases Fed Fears as Warsh Takes Helm,“ Investor’s Business Daily, 10. Juni 2026.
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8. „Daily Treasury Par Yield Curve Rates,” US Department of the Treasury.
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9. Bloomberg-Daten von Bloomberg Finance L.P.
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10. Der MSCI All Country World Small Cap Index (Nettodividenden) stieg um 19,3%, der MSCI All Country World Index (Nettodividenden) für größere Unternehmen dagegen um 14,3%. Der MSCI World ex USA Value Index (Nettodividenden) stieg um 13,9%, der MSCI World ex USA Growth Index (Nettodividenden) dagegen um 10,3%. Der Russell 3000 Value Index (Nettodividenden) stieg um 19,7%, der Russell 3000 Growth Index dagegen um 8,8%. Der Russell 2000 Index (Small Caps) stieg um 25,9%, der Russell 1000 Index (Large Caps) dagegen um 13,3%. Die Frank Russell Company ist die Quelle und der Eigentümer der Marken- und Dienstleistungszeichen sowie Urheberrechte im Zusammenhang mit Russell Indizes. (Alle Renditen in Euro).
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11. Der Fama/French Developed High Profitability Index stieg um 6,5%, der äquivalente Low Profitability Index dagegen um 14,8% (Stand: 19. Juni). Der Fama/French Emerging Markets High Profitability Index stieg um 35,4%, der äquivalente Low Profitability Index dagegen um 5,4% (Stand: 19. Juni). (Alle Renditen in US-Dollar). Siehe „Indexbeschreibungen“ für Beschreibungen der Fama/French-Indexdaten.
Glossar
Erwartete Rendite: Schätzung durchschnittlicher erwarteter Renditen auf Grundlage historischer Daten.
Relativer Preis: Der Preis eines Unternehmens bzw. der Marktwert seines Aktienkapitals im Verhältnis zu einer anderen Kennzahl für den wirtschaftlichen Wert, zum Beispiel seinem Buchwert.
INDEXBESCHREIBUNGEN
Die Dimensional Indizes wurden von Dimensional Fund Advisors LP rückwirkend berechnet und existierten vor ihrem jeweiligen Beginndatum nicht. Die Ergebnisse für die Zeiträume vor dem Beginndatum des jeweiligen Index stellen daher keine tatsächlichen Indexrenditen dar. In anderen ausgewählten Zeiträumen können die Ergebnisse abweichen und auch Verluste enthalten. Nachträglich analysierte Index-Wertentwicklungen sind hypothetisch und werden nur zu Informationszwecken aufgeführt, um die historische Wertentwicklung anzuzeigen, wäre ein Index in dem jeweiligen Zeitraum berechnet worden. In der nachträglich analysierten Wertentwicklung ist die Wiederanlage von Dividenden und von sonstigen Erträgen enthalten. Profitabilität ist definiert als das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisierung und abzüglich Zinsaufwendungen, geteilt durch den Buchwert des Eigenkapitals. Bilanzwachstum ist definiert als die Veränderung der Bilanzsumme zwischen dem vorangegangenen und dem laufenden Steuerjahr.
Der Dimensional International Large Value Index wurde im April 2008 aufgelegt. Januar 1990 bis heute: Der Index besteht aus Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung in zulässigen Märkten, die nach relativem Preis zu den unteren 30% der großen Unternehmen ihres Landes gehören. Versorger und Unternehmen mit negativen oder fehlenden relativen Preisdaten sind ausgeschlossen. Unternehmen mit kleiner Marktkapitalisierung, niedrigerem relativen Preis und höherer Profitabilität sind in dem Index übergewichtet. Ebenfalls ausgeschlossen sind die Unternehmen mit der niedrigsten Profitabilität innerhalb des Large-Value-Universums ihres jeweiligen Landes. Profitabilität ist definiert als das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisierung und abzüglich Zinsaufwendungen, geteilt durch den Buchwert des Eigenkapitals. Die monatlichen Indexrenditen werden als einfacher Durchschnitt der monatlichen Renditen von vier Teilindizes berechnet, von denen jeder einmal jährlich – jeweils versetzt zu den vier Quartalsenden – zurückgesetzt wird. Die Gewichtung eines einzelnen Unternehmens ist auf maximal 5% des Index begrenzt. Aktuell sind folgende Länder im Index enthalten: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Hongkong, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz, Singapur, Spanien, und das Vereinigte Königreich. REITS und Investmentgesellschaften sind ausgeschlossen. Quelle: Bloomberg. Die Berechnungsmethodik wurde im Januar 2014 geändert, um Profitabilität als Faktor bei der Auswahl von Wertpapieren für die Aufnahme in den Index zu berücksichtigen. Im November 2025 wurde die Methodik erneut geändert, um Sektorkonzentrationen zu begrenzen.
Der Dimensional US Market Index wurde im März 2007 aufgelegt. Juni 1927 bis heute: Ein marktkapitalisierungsgewichteter Index für Wertpapiere aller US-Unternehmen. Der zulässige Markt setzt sich aus Wertpapieren von US-Unternehmen zusammen, die an der NYSE, der NYSE MKT (zuvor AMEX) und dem Nasdaq Global Market gehandelt werden. Ausgeschlossen sich Nicht-US-Unternehmen, REITs, UITs und Investmentgesellschaften. Quelle: CRSP and Compustat.
Der Dimensional Emerging Markets Large Value Index wurde im April 2008 aufgelegt. Januar 1994 bis heute: Der Index besteht aus Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung in zulässigen Märkten, die nach relativem Preis zu den unteren 30% der großen Unternehmen ihres Landes gehören. Versorger und Unternehmen mit negativen oder fehlenden relativen Preisdaten sind ausgeschlossen. Unternehmen mit kleiner Marktkapitalisierung, niedrigerem relativen Preis und höherer Profitabilität sind in dem Index übergewichtet. Ebenfalls ausgeschlossen sind die Unternehmen mit der niedrigsten Profitabilität innerhalb des Large-Value-Universums ihres jeweiligen Landes. Profitabilität ist definiert als das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisierung und abzüglich Zinsaufwendungen, geteilt durch den Buchwert des Eigenkapitals. Die monatlichen Indexrenditen werden als einfacher Durchschnitt der monatlichen Renditen von vier Teilindizes berechnet, von denen jeder einmal jährlich – jeweils versetzt zu den vier Quartalsenden – zurückgesetzt wird. Die Gewichtung eines einzelnen Unternehmens ist auf maximal 5% des Index begrenzt. Aktuell sind folgende Länder im Index enthalten: Brasilien, Chile, China, Griechenland, Indien, Indonesien, Katar, Kolumbien, Kuwait, Malaysia, Mexiko, Peru, die Philippinen, Polen, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, die Tschechische Republik, die Türkei, Ungarn und die Vereinigten Arabischen Emirate. REITS und Investmentgesellschaften sind ausgeschlossen. Quelle: Bloomberg. Die Berechnungsmethodik wurde im Januar 2014 geändert, um Profitabilität als Faktor bei der Auswahl von Wertpapieren für die Aufnahme in den Index zu berücksichtigen. Im November 2025 wurde die Methodik erneut geändert, um Sektorkonzentrationen zu begrenzen.
Der Dimensional US Large Cap Value Index wurde im März 2007 aufgelegt. Juni 1927 bis Dezember 1974: Der Index besteht aus Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung in dem zulässigen Markt, die nach relativem Preis zu den unteren 25% der US-Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung gehören. Versorgungsunternehmen, Unternehmen mit unvollständigen Finanzdaten und Unternehmen mit negativem relativem Preis sind ausgeschlossen. Der zulässige Markt setzt sich aus Wertpapieren von US-Unternehmen zusammen, die an der NYSE, der NYSE MKT (zuvor AMEX) und dem Nasdaq Global Market gehandelt werden. Ausgeschlossen sich Nicht-US-Unternehmen, REITs, UITs und Investmentgesellschaften. Quelle: CRSP and Compustat. Januar 1975 bis heute: Der Index besteht aus Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung des zulässigen Marktes, die nach relativem Preis zu den unteren 30% der Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung gehören. Versorgungsunternehmen, Unternehmen mit unvollständigen Finanzdaten und Unternehmen mit negativem relativem Preis sind ausgeschlossen Unternehmen mit höherer Profitabilität, niedrigerem relativen Preis und kleinerer Marktkapitalisierung sind in dem Index übergewichtet. Der zulässige Markt setzt sich aus Wertpapieren von US-Unternehmen zusammen, die an der NYSE, der NYSE MKT (zuvor AMEX) und dem Nasdaq Global Market gehandelt werden. Ausgeschlossen sich Nicht-US-Unternehmen, REITs, UITs und Investmentgesellschaften. Quelle: CRSP and Compustat. Die monatlichen Indexrenditen werden als einfacher Durchschnitt der monatlichen Renditen von zwölf Teilindizes berechnet, die alle einmal pro Jahr (am Ende jedes Monats) zurückgesetzt werden. Die Berechnungsmethodik für den Index wurde am 1. Januar 2014 geändert, um Profitabilität als Faktor bei der Auswahl von Wertpapieren für die Aufnahme in den Index zu berücksichtigen. Die Berechnungsmethodik für den Index wurde im November 2025 geändert, um Einzelwert- und Sektorkonzentrationen zu begrenzen.
Der Dimensional International Market Index wurde im April 2008 aufgelegt. Januar 1975 bis heute: Ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index aller Wertpapiere aus zulässigen Märkten. Die monatlichen Indexrenditen werden als einfacher Durchschnitt der monatlichen Renditen von vier Teilindizes berechnet, von denen jeder einmal jährlich – jeweils versetzt zu den vier Quartalsenden – zurückgesetzt wird. Die Gewichtung eines einzelnen Unternehmens ist auf maximal 5% des Index begrenzt. Aktuell sind folgende Länder im Index enthalten: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Hongkong, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz, Singapur, Spanien, und das Vereinigte Königreich. REITS und Investmentgesellschaften sind ausgeschlossen. Quelle: Bloomberg.
Der Dimensional Emerging Markets Index wurde im April 2008 aufgelegt. Januar 1990 bis heute: Ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index aller Wertpapiere aus zulässigen Märkten. Die Gewichtung eines einzelnen Unternehmens ist auf maximal 5% des Index begrenzt. Aktuell sind folgende Länder im Index enthalten: Brasilien, Chile, China, Griechenland, Indien, Indonesien, Katar, Kolumbien, Kuwait, Malaysia, Mexiko, Peru, die Philippinen, Polen, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, die Tschechische Republik, die Türkei, Ungarn und die Vereinigten Arabischen Emirate. REITS und Investmentgesellschaften sind ausgeschlossen. Quelle: Bloomberg. Die monatlichen Indexrenditen werden als einfacher Durchschnitt der monatlichen Renditen von vier Teilindizes berechnet, von denen jeder einmal jährlich – jeweils versetzt zu den vier Quartalsenden – zurückgesetzt wird.
Die oben abgebildeten Indizes von Fama/French sind keine „Finanzindizes“ im Sinne der EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID). Vielmehr stellen sie akademische Konzepte dar, die für die Portfoliokonstruktion relevant oder informativ sein können und die nicht für direkte Anlagen oder als Benchmark zur Verfügung stehen.
Die Ergebnisse für die Zeiträume vor dem Beginndatum des jeweiligen Index stellen keine tatsächlichen Renditen dieses Index dar. In anderen ausgewählten Zeiträumen können die Ergebnisse abweichen und auch Verluste enthalten. Nachträglich analysierte Index-Wertentwicklungen sind hypothetisch und werden nur zu Informationszwecken aufgeführt, um die historische Wertentwicklung anzuzeigen, wäre ein Index in dem jeweiligen Zeitraum berechnet worden. In der nachträglich analysierten Wertentwicklung ist die Wiederanlage von Dividenden und von sonstigen Erträgen enthalten. Profitabilität wird gemessen als Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisierung und abzüglich Zinsaufwendungen, geteilt durch den Buchwert. Eugene Fama und Ken French sind Mitglieder des Board of Directors der Komplementärin von Dimensional Fund Advisors LP und erbringen Beratungsdienstleistungen für das Unternehmen.
Fama/French Developed High Profitability Index: Von Fama/French auf Grundlage von Wertpapierdaten von Bloomberg. Der Index besteht aus den Aktien, die nach operativer Profitabilität zu den oberen 30% der Aktien der jeweiligen Region gehören; Gewichtung nach streubesitzbereinigter Marktkapitalisierung, jährliche Neugewichtung im Juni. Die operative Profitabilität für Juni des Jahres t entspricht dem Jahresumsatz abzüglich der Umsatzkosten, Zinsaufwendungen und Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, geteilt durch den Buchwert des Eigenkapitals für das letzte Geschäftsjahresende im Jahr t−1.
Fama/French Emerging Markets High Profitability Index: Juli 1991 bis heute: Fama/French Emerging Markets High Profitability Index. Mit freundlicher Genehmigung von Fama/French auf der Grundlage von Wertpapierdaten von Bloomberg und IFC. Der Index besteht aus den Aktien, die nach operativer Profitabilität zu den oberen 30% der Aktien des jeweiligen Landes gehören; Gewichtung nach streubesitzbereinigter Marktkapitalisierung, jährliche Neugewichtung im Juni. Die operative Profitabilität für Juni des Jahres t entspricht dem Jahresumsatz abzüglich der Umsatzkosten, Zinsaufwendungen und Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, geteilt durch den Buchwert des Eigenkapitals für das letzte Geschäftsjahresende im Jahr t−1.
Fama/French Developed Low Profitability Index: Juli 1990 bis heute: Fama/French Developed Low Profitability Index. Mit freundlicher Genehmigung von Fama/French aus Bloomberg-Wertpapierdaten. Der Index besteht aus den Aktien, die nach operativer Profitabilität zu den unteren 30% der Aktien in der jeweiligen Region gehören; Gewichtung nach streubesitzbereinigter Marktkapitalisierung, jährliche Neugewichtung im Juni. Die operative Profitabilität für Juni des Jahres t entspricht dem Jahresumsatz abzüglich der Umsatzkosten, Zinsaufwendungen und Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, geteilt durch den Buchwert des Eigenkapitals für das letzte Geschäftsjahresende im Jahr t−1.
Fama/French Emerging Markets Low Profitability Index: Juli 1991 bis heute: Fama/French Emerging Markets Low Profitability Index. Mit freundlicher Genehmigung von Fama/French auf der Grundlage von Wertpapierdaten von Bloomberg und IFC. Der Index besteht aus den Aktien, die nach operativer Profitabilität zu den unteren 30% der Aktien des jeweiligen Landes gehören; Gewichtung nach streubesitzbereinigter Marktkapitalisierung, jährliche Neugewichtung im Juni. Die operative Profitabilität für Juni des Jahres t entspricht dem Jahresumsatz abzüglich der Umsatzkosten, Zinsaufwendungen und Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, geteilt durch den Buchwert des Eigenkapitals für das letzte Geschäftsjahresende im Jahr t−1.
Rechtliche Informationen
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Dimensional handelt nicht mit physischem Gold. Daher könnte ein Interessenkonflikt bestehen, wenn es den Eindruck vermittelt, dass dies unklug sei. Derartige Aussagen sind Meinungsäußerungen. Diese Erörterung ist nicht als Beratung bezüglich dem Handel mit Rohstoffen gedacht und darf auch nicht als solche interpretiert werden. Dimensional Fund Advisors LP ist nicht als Commodity Trading Advisor registriert und tritt auch nicht öffentlich als solcher in Erscheinung. Das Unternehmen erteilt lediglich bestimmten Kunden Beratung zum Rohstoffhandel, und dies unter Berufung auf bestimmte Ausnahmen von der Registrierungspflicht, darunter Abschnitt 4m(1) des Commodity Exchange Act.
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SOFERN VON DIMENSIONAL IRELAND LIMITED HERAUSGEGEBEN
Herausgegeben von Dimensional Ireland Limited (Dimensional Ireland), mit Sitz in 33 Sir John Rogerson’s Quay, Dublin 2, D02 XK09, Irland. Dimensional Ireland wird von der Central Bank of Ireland (Registrierungsnummer C185067) beaufsichtigt.
SOFERN VON DIMENSIONAL FUND ADVISORS LTD. HERAUSGEGEBEN
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